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Gauner, Opfer und die UBS - ein Krimi   PDF  Drucken  E-Mail 
Gleichzeitig forderte Verbin­sky Schelb auf, diese Summe über die Geldtransfer-Firma Western Union nach Russland weiterzuleiten. Er gab vor, das Geld dort zu Gunsten von Kinderheimen zu verwenden.

Drei eigenartige Zahlungen

Schelb stellte fest, dass die 11 000 Fran­ken tatsächlich auf seinem Konto einge­bucht waren. Da die Geschichte aber sein Misstrauen weckte, leitete er das Geld nicht weiter, obwohl ihn Verbinsky in den folgenden Tagen telefonisch und per E­Mail wiederholt dazu drängte. Stattdessen gab Schelb vor, das Geld sei noch nicht auf seinem Konto eingetroffen.
Am Freitag, 22. Juni, erhielt Schelb er­neut einen Anruf, der sein Misstrauen weckte – von einem François Noble, der sich als Vertreter des Sicherheitsdienstes der UBS ausgab. Noble eröffnete Schelb, dass ihm knapp 6000 Dollar aus einem Be­trugsfall überwiesen würden. Er forderte ihn auf, diese Zahlung umgehend rückgän­gig zu machen. Insgesamt flossen inner­halb einer Woche drei verschiedene, nicht definierbare Geldüberweisungen auf Schelbs Konto.


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