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Gauner, Opfer und die UBS - ein Krimi
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Dilettantisches Vorgehen der UBS Die Aussagen über den genauen Verlauf dieses Telefonats gehen weit auseinander. Schelb fühlte sich vom UBS-Mann bedroht und beschimpft. Noble habe ihm polizeiliche Massnahmen angedroht für den Fall, dass er das Geld nicht umgehend zurück überweise. Gemäss UBS hingegen ging alles mit rechten Dingen zu und her. Schelb hätte sich aber der Sache gegenüber verschlossen gezeigt. Wer immer was gesagt hat – das Vorgehen der Bank scheint in diesem Fall alles andere als lupenrein gewesen zu sein. Da der Kontakt telefonisch erfolgte, war für Schelb nicht nachvollziehbar, dass der Anrufer tatsächlich ein Vertreter der UBS war, als den er sich ausgab. Noble umgekehrt konnte nicht sicher sein, dass das Gegenüber am Telefon der Kontoinhaber war, auf dessen Konto die Dollars überwiesen worden waren. Die UBS räumt ein, dass die sonst in solchen Kontakten übliche Identifikation nicht stattgefunden habe. Noble sei sich sicher gewesen, mit dem richtigen Mann zu telefonieren. Zudem, so UBS-Sprecher Dominique Gerster, müsse man in solchen Fällen schnell und pragmatisch handeln. Das leuchtet deshalb nicht ein, weil die Bank nach eigenen Angaben entsprechende Konten umgehend sperrt, sobald sie vom Betrugsfall erfährt.
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