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Gauner, Opfer und die UBS - ein Krimi   PDF  Drucken  E-Mail 
Im Fall der Dollarüberweisung floss das Geld von ei­nem Postkonto zu Schelb. Die Warnung an die UBS erging deshalb von Postfinance. Für die UBS handelt es sich um einen klassischen Hackerangriff, wie sie aus dem internationalen E-Banking bekannt sind (siehe Kasten). Schelb ist demzufolge zwar nicht den Internetkriminellen zuzu­ordnen, wurde von diesen aber für ihre Zwecke instrumentalisiert. Das sagt die UBS so zwar nicht direkt, lässt es aber durchblicken.
Die Bank gibt sich zudem pikiert, weil Schelb die Geldüberweisungen nicht so­fort rückgängig machte und zusätzlich den Verdacht äussert, dass die kriminellen Täter eher innerhalb als ausserhalb der Finanzbranche zu suchen seien – unter Umständen gar im Umfeld der UBS. Die Grossbank weist diesen Verdacht weit von sich. Brain Stuff, für die Schelb tätig ist, befasst sich unter anderem auch mit Si­cherheitsfragen in der Computerwelt. Das Gebiet ist Schelb also vertraut.

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