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Gauner, Opfer und die UBS - ein Krimi
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Tages-Anzeiger, 24.07.2007, S. 19 Sie tummeln sich im E-Banking, leeren da ein Konto, spannen dort ahnungslose Drittpersonen für ihre Machenschaften ein. Internet-Kriminelle setzen der UBS und andern Banken zu. Von Bruno Schletti Es geschah am Mittwoch, 6. Juni. Am Sitz der Firma Brain Stuff in Neuenburg klingelte das Telefon. Hans-Joachim Schelb griff zum Hörer. Es meldete sich ein Englisch sprechender Mann, der sich als Klaus Verbinsky ausgab. Dieser behauptete, im Namen einer amerikanischen Wohltätigkeitsorganisation tätig zu sein, die einen Repräsentanten für Europa suche. Da solche Vertretungen Teil von Schelbs Geschäftsaktivitäten sind, willigte er ein. Er unterzeichnete einen Vertrag und stellte die Nummer seines Postfinance-Kontos zur Verfügung. Wenig später kündigte Verbinsky die Überweisung von 11 000 Franken an – Geld, wie sich später zeigen sollte, das illegal vom UBS-Konto eines H. G. abgehoben worden war.
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