|
|
|
|
|
Laut des nachträglich übermittelten Fahndungsersuchens ist der Computerexperte verantwortlich "für das Hacking von gewerblichen Datenbanken, die Millionen Kreditkartenkontonummern beinhalten", der entstandene Schaden "beläuft sich auf über hundert Millionen Dollar", entsprechende Hinweise hätten sich auf der Festplatte eines mutmaßlichen Komplizen gefunden.
Das wäre, wenn es stimmt, einer der größten und spektakulärsten Fischzüge in der Neuzeit der Computerkriminalität.
Welche Rolle Suvorov dabei spielt und was geschah, wissen weder sein Anwalt noch die deutschen Behörden. Die amerikanische Akte ist so geheim, dass nicht einmal die transatlantischen Verbündeten mehr erfahren durften.
In den offiziellen Auslieferungsunterlagen ist von dem Verbrechen in Kalifornien ohnehin nur noch am Rande die Rede, das Gesuch stützt sich nun auf einen anderen Fall. Danach soll Suvorov im Mai 2007 ein Computerspähprogramm, einen sogenannten Packet-Sniffer, auf elf Verwaltungsrechner der Restaurantkette Dave & Buster's gespielt haben.
|