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Seriö-se Betriebe wenden sich allerdings praktisch ausschliesslich an professionelle Han-delsvertreter.
Verbotene Schneeballsysteme hingegen locken ihre Teilnehmenden damit, ein (häu-fig stark überteuertes) Produkt selbst zu vertreiben und dazu wiederum eigene Unter-Vertreter anzuweben. Für deren Umsätze werden ihnen Provisionen versprochen. An jedem Verkauf verdienen also mehrere Personen mit, was die Pyramidenstruktur er-gibt.
Wie kann man unseriöse Systeme erkennen? * " Unrealistisch hohe Renditeversprechen, welche das marktübliche Niveau auf dem Kapitalmarkt (d.h. in der Schweiz derzeit ca. 5 - 6 % pro Jahr) wesentlich überschreiten, können kaum als seriös betrachtet werden.
* " Persönliche Kontaktnahme: Mitarbeiter solcher Systeme suchen den persönlichen Kontakt, telefonisch geben sie nur die nötigsten Auskünfte, Schriftliches ist nicht oder kaum frei erhältlich.
* " Spärliche Information: Auf Fragen nach dem vertriebenen Produkt wird ausweichend geantwortet, man spricht meistens von einem Geschäftsbereich (z.B. Frei-zeit, Gesundheit, neuartiges Produkt mit hohem Marktpotential etc.) Genauere Informationen folgen nur spärlich, wenn das potentielle Opfer daran Interesse zeigt.
* " Grosses Interesse an Person: Mitarbeiter von Schneeballsystemen zeigen öfters ein grosses Interesse an persönlichen Neigungen und dem beruflichen Werdegang der Zielperson.
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