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So schützen Sie sich vor Internet-Fischern
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Spiegel Online, 08. Februar 2008
Von Felix Knoke
Phishing ist eine Betrugsmethode, die nicht sehr oft erfolgreich ist. Wenn aber doch, richtet sie besonders große Schäden an. Phisher räumen ganze Konten leer, und oft genug bleibt der geschädigte Bankkunde auf dem Schaden sitzen: Wer sich nicht schützt, ist selbst schuld.
Mit immer ausgeklügelteren Methoden machen Internetkriminelle Jagd auf arglose Surfer. So genannte Phisher locken ihre Opfer auf gefälschte Onlinebanking-Seiten oder jubeln ihnen Trojaner unter, um an Onlinebanking-Daten, also TAN- und PIN-Nummern zu gelangen. Wer die einmal preisgegeben hat, hatte die längste Zeit Geld auf dem Konto: Die Betrüger benutzen die Zugangsdaten, um das gesamte Guthaben an sogenannte Finanzagenten zu überweisen.
Viele dieser Agenten werden durch Internet-Stellenanzeigen angeworben, in denen lukrative Nebenbeschäftigungen in Aussicht gestellt werden. Der "Agent" hebt die Beute in Bar ab, überweist sie per Western Union ins Ausland. Der Phisher braucht das so gewaschene Bargeld nur noch in Empfang nehmen. Der ganze Vorgang hinterlässt kaum verwertbare Spuren.
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