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So schützen Sie sich vor Internet-Fischern
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Borges, 43, ist Rechts-Professor an der Ruhr-Uni Bochum (RUB) und Mitbegründer der Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet e.V. Die gemeinnützige Organisation ist ein Zusammenschluss von Forschern der RUB sowie Praktikern aus dem Bereich IT-Sicherheit. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, den "Schutz der Internet-Nutzer gegen alle Formen des Identitätsmissbrauchs zu verbessern." Ein Topthema: Phishing.
Denn auch wenn die Zahl der Opfer in Deutschland vergleichsweise gering ist, so ist der Schaden, den die Internetfischer verursachen, doch groß. Im Jahr 2006 wurden laut Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) über 3200 Menschen Opfer von Phishing. Durchschnittlich konnten die Betrüger etwa 4000 Euro erbeuten, der Bitkom geht von einem Gesamtschaden von über 13 Millionen Euro aus.
Nach Phishing kommt Vishing
Und die Zahl der Opfer steigt. Ein Grund dafür ist, dass Hightech-Herangehensweisen die traditionellen Phishingmethoden ersetzen. Statt auf gefälschte Bankwebsites setzen die Phisher auf Trojanersoftware. Die schleusen sie per Mail oder von manipulierten Websites aus auf die Computer der potentiellen Opfer. Die Trojaner laden oft zusätzliche Software herunter, verstecken sich vor Virenscannern, horchen den Anwender aus und tätigen im Verborgenen Überweisungen. Da so ein Trojaner den kompletten Computer übernehmen kann, bemerkt der Anwender möglicherweise noch nicht einmal etwas von dem Angriff. Einige dieser Schadprogramme können sogar die Bildschirmanzeige manipulieren.
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