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So schützen Sie sich vor Internet-Fischern   PDF  Drucken  E-Mail 

Die Folgen: Das Phishing-Opfer bekommt nicht nur Probleme mit der Bank, sondern bleibt, wenn es grob fahrlässig gehandelt hat, sogar auf dem Schaden sitzen. Der Finanzagent, oft genug selbst nur ein argloses Opfer der Phisher, macht sich unter Umständen der Geldwäsche und "fahrlässiger Erbringung von Finanzdienstleistungen" strafbar. Darüber hinaus muss er, wenn sich die Meinung des Landgerichts Köln durchsetzt, dem Phishingopfer den Schaden ersetzen.

Der erste Auftrag kommt sofort, die Polizei nach zwei Wochen Den Phishern ist dabei oft nur schwer auf die Schliche zu kommen. Sie sitzen oft im Ausland, lassen ihre Finanzagenten die gefährliche Drecksarbeit machen. Per Spam-Mail, Instant Messenger oder Skype-Telefonat suchen sie dazu "flexible, ehrliche Mitarbeiter zur Verstärkung unseres Teams". Als Treuhandagent, so lauten die Spam-Nachrichten, könne man "bei freier Zeiteinteilung" 300-600 Euro verdienen. Georg Borges, Phishing- und Rechtsexperte an der Uni Bochum, kennt den weiteren Ablauf: "Wer sich auf so eine Anzeige meldet, bekommt kurz darauf den ersten Auftrag: Eine Überweisung, die in Bar abgehoben und per Western Union ins Ausland überwiesen werden soll. Zwei Wochen später steht dann die Polizei vor der Tür."


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