|
|
|
|
|
|
Das Bundesamt für Polizei (fedpol) und andere Polizeistellen warnen vor Versuchen zum so genannten Vorschuss-Betrug. Was ist unter Vorschussbetrug zu verstehen? Das Phänomen des Vorschussbetrugs ist seit Anfang der Achtzigerjahre bekannt. In E-Mails, Fax oder persönlichen Briefen werden den Empfängern ausserordentliche Profite in Aussicht gestellt. Die Absender verwenden fiktive Namen oder treten unter einer falschen Identität auf. Oftmals geben sie zu verstehen, dass es sich um eine höchst vertrauliche Angelegenheit handle. Ist erst einmal das Vertrauen der angeschriebenen Personen gewonnen, wird ein Gebührenvorschuss oder eine sonstige finanzielle Leistung erbeten. Wer darauf eingeht, wird oft auch um Angabe von Bankkonten und weiteren Einzelheiten zur Person gebeten oder dazu aufgefordert, Dokumente zu unterzeichnen und zu übersenden. Die Betrüger versuchen sich so auf illegale Weise zu bereichern, gegebenenfalls sogar indem sie mit Hilfe der von den Opfern erhaltenen persönlichen Daten Finanztransaktionen tätigen. Weil die ersten derartigen Versuche von Absendern in Nigeria ausgingen, war im Zusammenhang mit Vorschuss-Betrug in der Vergangenheit oft auch von Nigerianer-Briefen die Rede. Heute haben die Absender und die Geschichten vielfach nichts mehr mit Nigeria zu tun.
<< Anfang
< Vorherige
1
2
3
4
5
Nächste >
Ende >>
|