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Illegale Jagd nach Schweizer Bankdaten | Drucken |

Zu den Methoden, die ausländische Nachrichtendienste anwenden, um das Schweizer Bankgeheimnis zu knacken, schweigt sich der Geheimdienstchef aus. Er kündet aber an, dass der DAP sein Vorwarnsystem neu ausrichten werde: «Wir sensibilisieren Firmen und Unternehmen, die Gefahr laufen, ausspioniert zu werden», erklärt er. Bisher habe man sich dabei vor allem auf Hightech-Firmen und Forschungsinstitute konzentriert. «Wir werden diese Aktivitäten nun vermehrt auch Richtung Finanzsektor ausrichten.» Die Banken seien aber «selbst schon sehr aktiv bei der Abwehr von Wirtschaftsspionage», sagt Bühler.

Banken geben sich bedeckt

Die Banken selbst mögen die vermehrte Spionage nicht kommentieren. Die UBS lässt auf Anfrage wissen, man äussere sich nicht öffentlich zu Sicherheitsfragen. Die Credit Suisse teilt immerhin mit, sie habe «hohe IT-Sicherheitsstandards eingerichtet, die (...) regelmässig überprüft beziehungsweise angepasst werden». Im Übrigen enthalte das Schweizer Gesetz harte Strafandrohungen für den Fall, dass Bankdaten gestohlen und weitergegeben werden. Bloss der Generalsekretär der Privatbankiers, Michel Dérobert, bestätigt, dass bezüglich vermehrter Spionage gegen Schweizer Banken «Gerüchte zirkulieren» – konkrete Fälle kenne er aber nicht.


 

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