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Illegale Jagd nach Schweizer Bankdaten |
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Seite 4 von 5 Als besonders heikel gelten in der Branche telefonische Kontakte und E-Mail-Verkehr mit Kunden im Ausland, die abgehört beziehungsweise überwacht werden könnten. «Hier ist immer wieder zu sehen, dass nicht alle Mitarbeiter die nötige Sorgfalt walten lassen», sagt Peter Cosandey, langjähriger Zürcher Staatsanwalt im Bereich internationale Rechtshilfe und Geldwäscherei. Heute berät er Firmen bei der Verhinderung sowie der Aufdeckung von Wirtschaftsdelikten. Exponiert seien auch grenznahe Bankfilialen, sagt Cosandey: «Man hört, dass Unbekannte die Autonummern deutscher Kunden notieren.»
Von «zwielichtigen Figuren», die mitunter um Bankfilialen schlichen und Kunden fotografierten, berichtet auch ein Banker, der in der Vermögensverwaltung tätig ist. Und er bestätigt, «dass wir wegen der Gefahr, abgehört zu werden, bei manchen Gesprächen ins Ausland Codes verwenden und keine Namen nennen».
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