|
GPS - "Jamming" & "Spoofing" |
| Drucken | |
|
Seite 1 von 4 Das „Global Positioning System“, offiziell NAVSTAR genannt, ist ein vom US-Verteidigungsministerium entwickeltes globales Satelliten-basierendes Navigationssystem zur Positionsbestimmung und Zeitmessung. Obwohl das System seit Mitte 1990 voll funktionsfähig war, wurde bis Mai 2000 das Signal bewusst künstlich verschlechtert. Nach der Abschaltung dieser Signalverschlechterung konnte die Genauigkeit von 100 auf 10 Meter verbessert werden, was das System für die kommerzielle Nutzung attraktiv machte. Moderne GPS-Empfänger erreichen eine Genauigkeit von ca. 7 Metern. Mit DGPS-Empfängern (System mit zusätzlichen Relay-Stationen am Boden) kann die Genauigkeit sogar bis auf wenige Zentimeter gesteigert werden.
Die eingesetzten 24 GPS-Satelliten erstellen einen individuellen Code, welcher mit Lichtgeschwindigkeit zur Erde gesendet wird. Die GPS-Empfänger empfangen diese Signale und können anhand der benötigten Zeit von Satellit zu Empfänger ihre eigene Position bestimmen, sofern mindestens drei verschiedene Signale das Gerät erreichen. Berge, Gebäude oder andere Hindernisse lenken die Signale ab und verursachen so verlängerte Empfangszeiten, was in einer falschen Positionsangabe resultiert.
<< Start < Zurück 1 2 3 4 Weiter > Ende >>
|