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Kreditvermittlungsbetrug | Print |

Wie funktioniert ein Kredit?
Banken und Finanzinstitute gewähren Kredite und Darlehen in einer Vielzahl von Fällen. Dabei klären sie anhand der persönlichen Finanzlage, des Betreibungsregisters und des Zentralen Kreditregisters (ZEK) die Bonität des Antragstellers ab. Je nach Bonität des Antragstellers, Laufzeit und Höhe des Kredites wird ein Zinssatz festgelegt. Ergeben die Abklärungen der Banken oder Finanzinstitute, dass ein Antragsteller ein hohes Risiko mit sich bringt, den Kredit oder die Zinsen nicht fristgerecht bezahlen zu können, wird er als nicht kreditwürdig eingestuft und erhält kein Geld. Je nach Bank, Finanzinstitut und Art des Kredites oder Darlehens fällt diese Einschätzung unterschiedlich aus.

Das Vorgehen der Betrüger
In vielen Fällen befindet sich das Opfer in einer Notlage. Die Betrüger nutzen diese aus, in dem sie Kredite versprechen, ohne Betreibungsauszüge zu verlangen oder weitere Abklärungen vorzunehmen. Hat der Kunde einmal angebissen, werden Vor-auszahlungen fällig, angeblich um in Kreditinstituten im Ausland Gelder auszulösen oder als Einzahlungen in ein Sicherheitsdepot. Diese Zahlungen sollen meistens in Bar erfolgen.
In anderen Fällen versprechen Kreditvermittlungsinstitute eine höhere Summe, als sie von einer Bank nach Abklärung der Risiken gewährt würde. Auch in diesen Fällen folgt jeweils rasch die Aufforderung, in einen Fonds oder ähnlich Geld einzuzahlen. Die Betrüger können sich auch als Versicherungsvertreter oder andere Vertrauenspersonen ausgeben.


 

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