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Milliarden für den Prinzen |
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Tages-Anzeiger, 08.06.2007, S. 30 London soll den Saudi-Vermittler Bandar für einen Waffendeal jahrelang geschmiert haben. Von Peter Nonnenmacher, London In der Al-Yamamah-Affäre – einer Affäre um britische Bestechungsgelder an Mitglieder des saudischen Königshauses – kommt die Regierung Tony Blairs erneut unter Druck. Der «Guardian» und die BBC wollen in separaten Untersuchungen herausgefunden haben, dass mehrere britische Regierungen dem Mittelsmann des gigantischen Waffenexportdeals, dem saudischen Prinzen Bandar bin Sultan, über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren insgesamt über eine Milliarde Pfund (über 2,4 Milliarden Franken) an Bestechungsgeldern zugeschoben haben. Das Geld soll auch noch geflossen sein, als Blair im Jahr 2002 Schmiergelder an ausländische Stellen ausdrücklich für illegal erklärte. Der Prinz sei vom Waffenproduzenten BAE «mit voller Kenntnis des britischen Verteidigungsministeriums» entschädigt worden, behauptet die BBC.
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