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Detektive spüren Schmuggler auf | Print |

Nicht um den einfachen Bürger, der sich mal eine Stange zu viel mitnimmt, gehe es, sondern im Wesentlichen um den organisierten Kleinschmuggel. Pichler: "Das sind Leute, die kartonweise Zigaretten über die Grenze bringen und in Betrieben oder in Wohnblöcken ihre Kollegen oder Nachbarn versorgen." So hat sich zum Beispiel ein Mitarbeiter einer Kärntner Werkzeugfirma in seiner Firma eine illegale Trafik eingerichtet, aus der er rund 150 Kollegen und Bekannte mit Schmuggelware versorgte, ohne dass der Betriebsinhaber was wusste.

Grösster Fall

Für den vorläufig grössten Fall in Kärnten dürfte aber ein slowenischer Unternehmer sorgen. Er steht unter Verdacht, eine Internetplattform zum Verkauf von illegalen Zigaretten zu betreiben. "Zwei Mal pro Woche wurden Zigaretten mit einem Pkw nach Bleiburg geschmuggelt und im dortigen Postamt an zahlreiche Kärntner Abnehmer verschickt", erklärt Nikolaus Gstättner von der Wirtschaftskammer Kärnten. Ein gutes Geschäft: Denn neben den 20 Prozent Gewinnspanne beim Zigarettenpreis kassierte der Mann von den Käufern zudem noch 20 Euro an Postgebühren.

Wer als Schmuggler erwischt wird, auf den wartet eine Steuernachzahlung und zusätzlich eine Verwaltungsstrafe. Die illegalen Zigaretten werden vom Zoll beschlagnahmt und vernichtet.


 

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